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Ernährung nach Jahreszeiten

Hinter diesem Konzept versteckt sich nicht etwa eine neue ausgeklügelte Abnehmidee aus Amerika, sondern eine ausgewogene und gesunde Ernährungslehre, wie sie im Grunde schon seit Menschengedenken unbewusst angewendet wird. Wer sich nämlich ausgewogen ernähren möchte und zwar den körperlichen Bedürfnissen entsprechend, der sollte sich nach dem Lauf der Jahreszeiten richten. Das ist nicht nur effektiv für das Immunsystem, es spart einem auch viel Geld im Supermarkt.

Heute wird das meiste Obst und Gemüse nicht mehr nur heimisch produziert, sondern oft über tausende Kilometer entfernt eingeflogen. Zwar kostet das im Endeffekt für den Kunden etwas mehr, aber stets ist alles zu jeder Zeit verfügbar. Ananas im Winter, Kohl im Sommer, wir haben einfach kein Gefühl mehr dafür, was wir in welcher Zeit des Jahres wirklich brauchen.

Im Sommer gibt es viele Früchte und Salat, denn die sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und dabei trotzdem leicht zu verdauen und belasten den Körper in der warmen Jahreszeit nicht. Geht es dem Winter entgegen, ist es hingegen Zeit für die Ernte von Kartoffeln und Kohl und der Lagerung von Äpfeln, Nüssen und allerlei sonstigem Obst, was den Winter überdauern kann. Jetzt geht der Körper in die Winteruhe, braucht viel Energie um die kalten Tage zu überstehen und gegen die Dunkelheit anzukämpfen, die viele Menschen träge und traurig macht. Jetzt ist keine Zeit mehr für Fitnessernährung und Kalorienzählen, jetzt braucht der Körper Energie und extra viel Vitamin C, um auch vor Erkältungskrankheiten gewappnet zu sein.

Bis in den Frühling hinein geht das so und dann fängt es draußen erneut an zu blühen und zu grünen und das Leben erwacht, erholt und frisch aufs Neue. Wer sich an diesen natürlichen Kreislauf hält, der haushaltet mit seinem Körper genau richtig, nutzt die Vorzüge jeder Jahreszeit und spart dabei noch viel Geld, denn saisonales Obst und Gemüse sind weit günstiger als exportiertes.


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